Sustainable Choice: So geht nachhaltiges Einkaufen!

Die Zeitenwende hin zu Nachhaltigkeit ist allgegenwärtig. Jede und jeder ist aufgerufen sich einzubringen. Auch Kliniken müssen mitmachen und nicht zuletzt ihren Einkauf auf Nachhaltigkeit ausrichten. Die gute Nachricht: Einkaufsmanager*innen haben es komplett selbst in der Hand. 

 

Denn sie entscheiden für ihr Unternehmen nicht nur, welche Artikel, sondern auch, bei welchem Lieferanten gekauft wird. Sie entscheiden bei jeder Transaktion, ob ihre Kolleg*innen aus verschiedenen Alternativen einen umweltverträglichen Artikel wählen, einen Artikel, bei dessen Produktion faire Löhne gezahlt wurden und ob ihr Unternehmen bei einem Lieferanten bestellt, der seine Geschäfte redlich betreibt. 

 

Es scheitert nicht an einer schwachen Verhandlungsposition, an zu wenig “Macht” auf Seite der Einkäufer*innen. Insbesondere im Procurement von Artikeln des indirekten Bedarfs scheitert nachhaltiges Einkaufen in der Regel auch nicht am Preis. Im Procurement-Alltag werden indirekte Bedarfe heute oft noch nicht nachhaltig eingekauft, weil für die unzähligen Artikel von Arbeitsschutzhandschuhen über Kopierpapier bis hin zu Zangen schlicht Transparenz fehlt, welche Artikel denn überhaupt nachhaltig sind und welche Lieferanten nachhaltig agieren. 

 

Komplexe Arbeitsabläufe stehen der Nachhaltigkeit im Weg

 

Die Komplexität ergibt sich aus der schieren Masse der Produkte und der zeitlichen Unmöglichkeit, für jede einzelne Transaktion zu recherchieren. Zudem sind die Kriterien für Nachhaltigkeit produktspezifisch höchst unterschiedlich. Sie reichen von der Energieeffizienz bei Notebooks über den Recycling-Anteil bei Kopierpapier bis zum Angebot von Refill-Kits bei Druckerpatronen. Es ist unmöglich, als Einzelperson den Überblick zu behalten, worauf es jeweils ankommt. Selbst große Unternehmen mit großen Teams im Einkauf tun sich extrem schwer, ihre Budgets zielsicher auf nachhaltige Produkte und zu nachhaltigen Anbietern zu lenken.

 

Die Lösung liegt in der Transparenz und in der Prozesseffizienz, die Digitalisierung bietet. Ein Best-Practice-Beispiel dafür ist Mercateo Unite: Mitarbeiter*innen von über 100.000 Unternehmen kaufen bereits online auf mercateo.com ein, weil sie dort allein in Deutschland mehr als 150 Millionen Angebote zu über 25 Millionen Produkten per Klick vergleichen und über nur einen Kreditor bestellen können. Angebote von europaweit über 1.200 Herstellern und Anbietern, von Händlern, die Mercateo Unite jeweils einzeln managt und qualitätssichert. Auf diesem Fundament setzt das Sustainable Choice Programm auf, das zwei wesentliche Benefits für Einkäufer*innen bietet.

 

Nachhaltige Auswahlkriterien berücksichtigen – auf einen Klick 

 

Erstens finden Nutzer*innen direkt auf der Suchergebnisseite Anleitungen, auf welche Auswahlkriterien sie achten sollten, um nachhaltig einzukaufen. Dabei steht jeweils direkt ein Sustainable Choice Filter zur Verfügung, über den mit einem Klick alle Produkte aufgerufen werden können, die die empfohlenen Auswahlkriterien erfüllen. So sind z. B. alle Sustainable Choice Monitore TCO-zertifiziert, haben mindestens Energie-Effizienzklasse C und verfügen über eine Herstellergarantie von mindestens drei Jahren. Alle Sustainable Choice Kopierpapiere wiederum sind mit einem Typ 1 Umweltlabel (Blauer Engel, EU Ecolabel, Nordic Swan, Österreichisches Umweltzeichen) zertifiziert und bestehen zu 100 Prozent aus Recyclingpapier. Diese Guidance fügt sich ganz hervorragend in bestehende Einkaufsabläufe und hilft Nutzer*innen, ohne großen Zeitaufwand zielsicher nachhaltige Artikel auszuwählen.

 

Zweitens finden Procurement Category Manager*innen auf https://sustainable-choice.unite.eu ESG-gemanagte Kataloge mit ausgewählten nachhaltig und fair hergestellten Produkten von Anbietern, die sich vorbildlich nachhaltig verhalten. Die Kriterien, welche ein Anbieter erfüllen muss, damit sein Katalog als Sustainable Choice empfohlen wird, werden von Mercateo Unite unter Anleitung eines mit NGO-Expert*innen besetzten Advisory Board laufend weiterentwickelt. Sie reichen vom Sortimentsmanagement über das Handling von versandhandelsbezogenen Aspekten bis hin zum unternehmensinternen Nachhaltigkeitsmanagement. Sämtliche Selbstauskünfte der Anbieter und ihre Zusagen in Bezug auf die Kriterien werden übrigens online im jeweiligen Katalogprofil veröffentlicht. D. h. es ist für die Einkaufsentscheider*innen jeweils komplett transparent, welche Leistungen in Bezug auf Nachhaltigkeit abgedeckt sind. 

 

Einkaufsmanager*innen können also jetzt z. B. den empfohlenen memo-Katalog für ihr Unternehmen freischalten und die Kolleg*innen zum Einkauf von Büromaterial auf das memo-Sortiment lenken. Das damit verbundene Versprechen: Egal, was die Kolleg*innen aus dem memo-Katalog bestellen – auch mit verbundenen Augen – sie kaufen einen solide nachhaltigen Artikel von einem vorbildlich nachhaltig agierenden Lieferanten. Und wer sich entsprechend committet, für den hinterlegt memo im Mercateo Unite System auch individuelle, besonders attraktive Konditionen. 

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